Ungarisch lernen leicht gemacht

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Auf Piroschkas Spuren in Ungarn – das süße Sommermärchen

Ich bin quasi mit dem Film „Ich denke oft an Piroschka“ aufgewachsen. Als das bittersüße Sommermärchen verfilmt wurde, genossen meine Eltern gerade die romantische Zeit ihrer ersten Verliebtheit.

Die Filmromanze traf mitten ins Schwarze.

Wann auch immer der Film später in Fernsehen lief, die Familie war vor dem Bildschirm versammelt. So etwas prägt.

Als es mich Jahrzehnte später nach Ungarn verschlug, machte ich mich auf die Suche nach Piroska, wie so viele schon vor mir.

Diesen Wegbereitern habe ich es zu verdanken, dass ich tatsächlich im Frühjahr 2010 jenen Ort besuchen konnte, wo einst der Schriftsteller Hugo Hartung seine Sommerliebe erleben durfte: Székkutas.

Im Jahre 1922, als Hugo Hartung alias Andi,

als Student seine Sommerferien in der Puszta verbrachte, trug der Ort noch einen anderen Namen, erst 1951 wurde er in Székkutas umbenannt.

Er liegt an der Straße 47, zwischen Orosháza und Hódmezővásárhely, etwa 100 Kilometer südwestlich von Kecskemét.

Vermutlich um den Ort seines damaligen Aufenthaltes zu verschleiern, erfand der Schriftsteller den Fantasienamen Hódmezővásárhelykutasipuszta. Auch die Piroschka hieß eigentlich Katalin.

Doch einiges hat Hugo Hartung wahrheitsgemäß in seinem Roman verewigt, nicht zuletzt den Bahnhof, der im Film eine wichtige Rolle spielt, oder den Namen seiner Gastfamilie: Er lebte damals bei dem Gemeindearzt Dr. Janos von Cziky.

Auf diese Weise war es möglich, durch akribische Suche endlich das „richtige“ Kutasipuszta zu finden.

Vor allem ein Mann hat sich sehr stark dafür eingesetzt, dass dem Ort als Schauplatz des einzigen Romans der Weltliteratur, der in der Puszta spielt, die ihm zustehende Würdigung zuteil wird.

Der Gemeindepfarrer Imre Tóth

ist bekennender Piroschka-Fan.

Es ist als lohnendes Ergebnis seiner Anstrengungen zu betrachten, dass im Oktober 2009 im Beisein der Tochter des bereits 1972 verstorbenen Schriftstellers feierlich eine Hugo-Hartung-Büste in Székkutas enthüllt wurde. Im Dorfmuseum gibt es ein Hugo-Hartung-Zimmer, das mit vielen liebevoll zusammengetragenen Gegenständen an den Schriftsteller und seine Sommerliebe erinnert.

Die echten Fans wandern selbstverständlich auch zum Bahnhof, genießen das Ambiente, das tatsächlich an die „gute-alte-Zeit“ erinnert und werfen einen Blick auf die original erhaltene Windmühle, der ebenfalls im Film große Bedeutung zukam.

Doch dann führt der Weg unweigerlich zum Doktorhaus, das eine bewegte Vergangenheit aufweist. Im Keller des ehemaligen Wirtshauses soll

der berüchtigte Pusztaräuber Sándor Rózsa,

eine Art ungarischer Robin Hood, seinen Unterschlupf gehabt haben.

Als ich das Haus besuchte, wurde es von mehreren Mietern bewohnt, die jedoch nach vorheriger Anmeldung durch den hilfsbereiten Pfarrer Tóth nichts dagegen hatten, dass wir das Haus zumindest von außen besichtigen wollten. Leider hat der Zahn der Zeit auch vor diesem Gebäude nicht halt gemacht, aber man kann seine einstige Schönheit erahnen, sein Flair spüren.

Wer nun aber nach Székkutas fährt,

um dort die Kulissen vorzufinden, die sich ihm durch die Bilder des Films eingeprägt haben, der wird enttäuscht. Sehr viele Filmaufnahmen entstanden in den Studios, die Außenaufnahmen wurden im damaligen Jugoslawien gedreht, da die sozialistische Regierung die Dreharbeiten in Ungarn untersagte.

Wobei die Landschaft dort in Jugoslawien, unweit der ungarischen Grenze, der Gegend um Kutasipuszta sehr ähnlich ist: endlose Sandwege, baumlose Steppe, ein unendlich weiter Himmel.

Und wer weiß, vielleicht beschreibt Hugo Hartung in seiner romantischen Erzählung ja nicht nur

seine zarte Liebe zu Piroschka,

sondern bringt noch viel mehr zum Ausdruck: seine Liebe zur unvergleichlichen Puszta. Die viele von uns mit ihm teilen.

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